... zeigt Missstände, im (un-)menschlichen Miteinander, die nicht nur Betroffene und Angehörige belasten, sondern auch unsere Arbeit als Selbsthilfegruppe erschweren. |
Meine Seele erfriert |
Die Finanzen in einer Selbsthilfegruppe! Im Weiteren haftet der Kontoinhaber z.B. bei Cyberbetrug und Verlust des Gruppengeldes und …er muss (mit aufwendigen, kostenpflichtigen Änderungen im Nachlass) dafür sorgen, das diese Gruppengelder nicht mit in die Erbmasse eingerechnet werden. Ähnliche Probleme eröffnen sich, wenn eine Selbsthilfegruppe mit ihrem bescheidenen Budget eine BEZAHLBARE Räumlichkeit für ihre Treffen sucht. Sie sind nur mit sehr viel bürokratischem Aufwand und ohne Garantie auf Bewilligung und Auszahlung zu stellen und erfordern viel Aufwand beim Nachweis der Mittelverwendung, wobei auch eine Rückforderung erfolgen kann. Die Selbsthilfegruppen unseres Landes fordern von den dafür Verantwortlichen:
Werden der Wert und die oft ehrenamtliche Arbeit von Selbsthilfegruppen nicht durch längst überfällige Änderungen unterstützt, brechen diese wichtigen Säulen der Gesellschaft – die ohne Selbsthilfearbeit längst nicht mehr auskommt – reihenweise weg. Besinnt Euch! Überholt verstaubte, längst nicht mehr zeitgemäße Selbsthilfe-gesetze und lasst es nicht soweit kommen, dass Selbsthilfe in unserem Staat kaputtgewirtschaftet wird. |
Der Webmaster und Gruppenleiter |
Behandlungsmöglichkeit oder Folter - Warum wird die EKT* wieder neu favorisiert, wieder immer häufiger empfohlen und angewendet? *Elektrokonvulsionstherapie (EKT), früher Elektrokrampftherapie (ebenfalls EKT) genannt, Aus aktuellem Anlass (ein Neuzugang in unsere Gruppe) wurde ich wieder mit der Thematik -► EKT (Elektro-Krampf-Therapie???) konfrontiert.
Erlebnisbericht! Wie mehrfach auf unseren Seiten angesprochen, gibt es verschiedenste Behandlungsansätze gegen eine Erkrankung an Depressionen. Obwohl ich es längst für abgeschafft hielt, belehrte mich der Neuzugang - neben dem Artikel von Peter Lehmann, (Linkangabe weiter unten) – das die EKT wieder deutlich zunehmend in der Behandlung von Depressionen zurückkehrt und von Medizinern der entsprechenden Fachrichtungen wieder weit mehr zur Anwendung gebracht wird. Ich bezweifle, dass die Wirkung und Dauerhaftigkeit eines fraglichen Behandlungserfolges rechtfertigen, dass verschiedene andere gesundheitliche Einschränkung durch diese Behandlung hervorgerufen und danach billigend in Kauf genommen werden müssen.
... lebenslang zu tun bekommt und sich nun zusätzlich auch noch damit befassen / darunter leiden muss.
Für mich bestätigt sich bei den diese „Behandlung???“ anwendenden Ärzten die Hilflosigkeit und Überorderung, wenn sie nicht stoisch „ihrem Schema F folgend“ den Patienten behandeln können, weil sie/er schlichtweg nicht "da hinein passt“. Immer dann beginnt der Ablauf einer absurden, ärztlichen Handlungskette:
Da lt. aktuellem Stand psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten aufgrund fehlender Therapieplätze nicht ohne größere Wartezeiten (teilweise über 6 Monate) möglich sind, kann der Arzt den Patienten nicht zeitnah an eine/n Psychotherapeuten / - Therapeutin weiter ver-weisen. Wie im Online- Artikel auf: „Medizinisches Zentrum für seelische Gesundheit“ beschrieben >>> Zitat: „Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht geklärt!" <<< dient hier der Patient als Versuchskaninchen mit dem Ärzte / Ärztinnen herumexperimentieren und ihn – wohlwissend den umfassenden Gefahren, Folgeschäden und Nebenwirkungen – aussetzen. Welchen Sinn macht es, die Depression mittels der mehr als zweifelhaften EKT so verantwortungslos zu "bekämpfen", dass der/die Betroffene nun (zusätzlich noch) mit anderen Erkrankungen zu tun hat und sich keinesfalls sicher sein kann, das seine/ihre Depressionen für einen so hohen Preis auch wirklich "geheilt" sind? Wann hören Ärzte / Ärztinnen endlich auf mit diesem verantwortungslosen Umgang mit ihren Patienten/Patientinnen und widmen ihr/ihm – statt mehr als zweifelhafter „Behandlungsmethoden?“ einfach mehr Zeit, kein pauschales „Schema F“ sondern in Anerkennung der Subjektivität und Einzigartigkeit jedes Menschen (Patienten) auch eine subjektive Herangehens- und Behandlungsweise. Denken Sie unbedingt auch in Ihrer Patientenverfügung an die "Psychosoziale Patientenverfügung", in der Sie sich verbindlich festlegen sollten, ob sie solch eine Behandlung zulassen wollen oder nicht, denn "... juristische Entscheidungen über Zwangsmaßnahmen entsprechen selten den Wünschen des /der Betroffenen"! Bitte lesen Sie dazu unbedingt auch den nachfolgend verlinkten, so wichtigen und interessanten Artikel von Peter Lehmann: |
Geplante Einführung der "Rasterpsychotherapie" Zitat aus dem Petitionsschreiben von Uwe Hauk an das Bundesgesundheits-ministerium: "Auf Antrag des Gesundheitsausschusses des Bundestags soll Psychotherapien in Deutschland künftig ein Rastersystem auferlegt werden. Je nach Krankheitsbild soll ein vorgegebenes Raster über Beginn, Dauer, Art und Aufwand der Therapie bestimmen..." Lesen Sie hier im Folgen des Links: -►"Keine #Rasterpsychotherapie, Herr Spahn!" den hochinteressanten Inhalt dieser Petition. Vielen Dank all Jenen, die mit ihrer Stimmabgabe / Beteiligung ein Zeichen gesetzt und diesen Plänen entgegen getreten sind. Keinesfalls nur psychische Erkrankungen wie die an Depressionen - sondern auch alle anderen - lassen grundsätzlich und auch nicht nach Krankheitsbild ein "... vorgegebenes Raster über Beginn, Dauer, Art und Aufwand der Therapie ..." zu. Jeder Mensch - d. h. auch unbedingt jeder Patient - ist und bleibt ein Individuum (in seiner Einzigartigkeit und jeweiligen Besonderheit) und MUSS dementsprechend auch individuell betrachtet, akzeptiert, respektiert und in Folge dessen auch genau so medizinisch / therapeutisch behandelt werden. Wenn überhaupt lassen sich grundsätzlich nur auf dieser Basis Behandlungserfolge und eine Leidensminderung des Patienten erreichen! |
Ein paar deutliche Worte
... helfen nicht weiter und verfehlen durch Fehlmedikation und falsche Dosierung oft ihr beabsichtiges Ziel. |
Im Klinischen Bereich sieht es nicht besser aus. "Das -► pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ist ein in Deutschland angewandtes Patientenklassifikationssystem, das auf Grundlage einer tagesbezogenen Kostenkalkulation in einer klinisch relevanten und nachvollziehbaren Weise, Art und Anzahl der behandelten Krankenhausfälle in Bezug zum Ressourcenverbrauch des Krankenhauses setzen soll". Was die hochtrabenden Worte solcher Formulierungen - wie sie in Deutschland trotz klarer Gesetze zur -► Barrierefreiheit immer noch (hier kann man System dahinter zugrunde legen) gerne verwendet werden - aussagen, ist ganz einfach, es soll gespart werden. Wenn die Sparbremse zum Einsatz kommt, weiß jeder, das immer die Schwächsten der Gesellschaft diejenigen sind, denen diese Bremse am meisten zu schaffen machen wird. Kinder, Alte, Kranke - auch in Kombination - rechnen mit dem Schlimmsten, wenn es um Kosteneinsparung im Gesundheitswesen geht. Zu Recht, bestätigt jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Ärzte - vor allem aber das Pflegepersonal in Kliniken, haben inzwischen kaum noch Zeit für den direkten Dienst am Patienten, weil der indirekte Dienst - d.h. bürokratische und Verwaltungs-aufgaben - ihnen den größten Teil der Zeit am/beim Patienten rauben. Dazu kommt nun auch noch PEPP (siehe oben) und regelt, "... Patientenklassifikationen...", die "...tagesbezogen Kostenkalkulationen..." folgend, angeblich "... klinisch relevant... " und "... nachvollziehbar..." "...Art und Anzahl behandelter Krankenhausfälle im Bezug zum Ressourcenverbrauch des Krankenhauses setzen soll..."??? Da man dieses Wortkonstrukt nicht wirklich entwirren kann, reduzieren wir die umständliche Formulierung mal auf das Wesentliche. Feste "Genesungszeiten" im Rahmen ebenso fester Kosten "anzunehmen" bedeutet, das nicht mehr der - stets individuelle und niemals pauschal zu betrachtende - Genesungsgrad, sondern entsprechend der "Patientenklassifikation" Zeit und Geld darüber entscheiden, wann ein Patient "gesund" ist/zu sein hat. Was aber, wenn - wie in so vielen anderen Bereichen hier in Deutschland - wieder Lücken entstehen, die offen bleiben und würden wenn ... nicht ehrenamtliche Helfer in den verschiedensten Organisationen immer wieder antreten würden, um zu versuchen, diese Lücken irgendwie zu schließen? Der Dienst im Ehrenamt ist eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft bzw. dieses Staates und doch behandelt man das Ehrenamt in unserem Staat stiefmüt-terlich und abschätzig. Selbsthilfeorganisationen wie z.B. der Verein: "Lebensumwege-e.V. - Psychosoziale Selbsthilfe Thüringen" (bis 2013) wurden in ihrer Arbeit als Verein - wie so viele andere Vereine auch - von bürokratischen und finanziellen "Notwendigkeiten" stark belastet. Aber wie kommt - wenn glücklicherweise Quartiersfragen geklärt sind - Geld in die Gruppen-kasse? Antwort: Durch Mitgliedsbeiträge, die aber dem Rechnung tragen müssen, das an Depressionen Erkrankte meist nicht im Arbeitsverhältnis stehen und kaum Einkünfte haben. Im Weiteren freuen sich Selbsthilfegruppen über Ihre Spenden die ihrer Selbsthilfearbeit zugute kommen, da diese ausschließlich ehrenamtlich verrichtet wird. Sie bauen auch auf Ihre finanzielle Unterstützung, z. B. um qualifizierte Referenten aus verschiedensten Fachgebieten einladen zu können, um das Wissen über die Erkrankung- aber noch viel mehr um Therapieformen und - Möglichkeiten, Stressabbau und auch wichtige Themen wie z.B. Patientenverfügung, Versorge- / Betreuungsvollmacht verbessern und erweitern zu können. Helfen sie damit den Menschen, die als Betroffene mit einer Erkrankung an Depressionen - oder als deren Angehörige - hilfesuchend und in allergrößter Not zu uns kommen. Leider sind wir nur allzu oft die erste und manchmal auch einzige Anlaufstelle in der völlig hilflosen Situation nach dem Erhalt der Diagnose: "Sie leiden unter Depressionen". Selbsthilfegruppen nehmen sie bei sich auf, integrieren Sie in eine Gruppe ebenfalls Betroffener oder stehen Ihnen als Angehöriger mit all ihrem Wissen beratend, unterstützend und begleitend zur Seite. Unterstützen Sie mit Ihrer Geld- oder Sachspende* bei den vielfältigen Aufgaben oder auch bei den Providerkosten** für diese Internetpräsenz, die für viele Menschen eine erste Hilfe und Orientierung gibt und in dieser Weise einzigartig ist. |
Wenn Sie uns mit Ihrer Spende unterstützen wollen, nehmen Sie bitte wie unter -► Impressum + Kontakt beschrieben, telefonischen Kontakt mit mir - dem Gesprächsgruppenleiter - auf. * Ihre Geld- oder Sachspende kommt zu 100% meiner Selbsthilfearbeit zugute. ACHTUNG! WICHTIG! Aufgrund rechtlicher Gegebenheiten dürfen wir als Selbsthilfe- GRUPPE keine steuerlich geltenden Spendenquittungen ausstellen |
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! |
Eine mich persönlich wütend machende Behauptung ... In den Einzelgesprächen, die ich immer wieder führe, um Betroffenen mit einer Erkrankung an Depressionen und/oder ihren Angehörigen weiter zu helfen, distanziere ich mich ausdrücklich von dieser - nach meiner Meinung nach unhaltbaren und verantwortungslosen - Aussage einer kompletten Heilbarkeit der Erkrankung an Depressionen. In meiner eigenen Betroffenheit (Diagnose seit 2006 - erkrankt schon viel früher) und der umfassenden Selbsthilfearbeit seit 2008 kam ich ausschließlich zu dem Verständnis das: an Depressionen Erkrankte sehr gut stabilisiert und mit verschiedensten Maßnahmen (viel eigenem Willen, Medikamenten, Therapien, Tageskliniken, Selbsthilfegruppen usw.) lediglich stabil gehalten werden können. Es ist jedoch keinesfalls auszuschließen, dass mit Eintritt einer psychisch sehr belastenden Extremsituation - Arbeitslosigkeit, finanzielle Notlagen, familiäre Krisen, Trauerbelastungen, Eintritt schwerer Erkrankungen u. ä. - eine vielleicht langjährig stabile Situation wieder kippt und die Depression sich deutlich zurück meldet. Wie unmöglich und verantwortungslos ist dann die Aussage der "vollständigen Heilbarkeit" gegenüber Menschen, die sich in ihrer Betroffenheit "an jeden Strohalm klammern" und noch viel tiefer in die Depression fallen, wenn sich die Aussage zur Heilbarkeit als große Lüge erweist. Deswegen diskutieren Sie bei Erhalt solcher Aussagen nicht mit dem sowas von sich gebenden Mediziner! Er wird Sie weder verstehen noch Ihnen Recht geben. Setzen Sie sich mit Betroffenen in Selbsthilfegruppen in Verbindung und erfahren Sie von erfahrungsbasierten und wirklich realistischen Möglichkeiten, wie sich Ihre Situation entwickeln kann und wie Sie diese Entwicklung in der richtigen Richtung beeinflussen können. Lassen Sie sich nicht dadurch entmutigen, das die so gerne und sooft proklamierte Heilbarkeit nur ein Traumgebilde ist. Bauen Sie Ihre Strategie im Kampf gegen Depressionen deshalb auf Fakten und nicht auf unhaltbaren Versprechen auf, dann gelingen Ihnen auch eine umfassende Stabilisierung und ein wieder selbstbestimmtes, glückliches Leben. Holen Sie sich Erfahrungswerte aus "berufenem Munde" ein und fragen Sie Leute, die sich damit wirklich auskennen - Betroffene. Viele dieser Erfahrungskompetenten haben es selbst geschafft und können Ihnen mit praktisch fundiertem Wissen und nicht mit theoretischem Schulwissen weiter helfen. Lassen Sie Ärzte und Mediziner Ihren Dienst tun und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten Ihnen helfen lassen. Doch behalten Sie Ihr klares und selbstbestimmtes Denken, um das für Sie Wertvolle und Richtige herauszufiltern und zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Medizinische Behandlungen, Medikationen, Therapien und alternative Heilmethoden - all das bietet sich Ihnen an, doch entschieden müssen Sie selbst. Wir wünschen Ihnen Kraft und Gelingen und stehen ggf. nach Möglichkeit mit eigenem Erfahrungswissen bereit. |
eine wirkliche Unverschämtheit ... Das ist schlichtweg falsch und entspricht nicht den vorliegenden Erkenntnissen zur Wirkung von Magnetismus dieser Stärke auf den menschlichen Körper. In der "Transkraniellen Magnetstimulation" (TMS, laienhaft auch als "Magnetkrampftherapie" bezeichnet) können mittels eines lokal wirkend und begrenztem, starken Magnetfeldes gezielt ausgewählte Bereiche des Gehirns (insbesondere der Cortex = die Hirnrinde) beeinflusst werden. Die auftretenden Nebenwirkungen waren:
Heutige MRT- Gerate -- wie z.B. das "Hochfeld- MRT" verfügen über eine Magnet- Leistungen von 7 Tesla = das 233333,3333333333fache des Erdmagnetismus. *Ferromagnetismus ist die bekannteste Art des Magnetismus von Festkörpern. Sie wird dadurch erklärt, dass die magnetischen Momente (Elementarmagnet) der Atome des Materials dazu neigen, sich parallel auszurichten. **Die erzwungene Schwingung ist die Bewegung, die ein schwingungsfähiges System aufgrund einer zeitabhängigen äußeren Anregung ausführt. Ist die Anregung periodisch, geht die erzwungene Schwingung nach einem Einschwing-vorgang allmählich in die stationäre erzwungene Schwingung über. Während bei 1,5 Tesla die Anregungsfrequenz 64 MHz und die dazugehörige Wellenlänge im menschlichen Körper bei etwa 56 cm liegt, sind es bei 3 Tesla bereits 128 MHz und 28 cm. Daher werden bei höheren Feldstärken die zulässigen SAR***- Grenzwerte früher erreicht. Dies wiederum kann die Wahl der Sequenzen oder einzelner Sequenzparameter einschränken. Kürzere Wellenlängen führen zudem zu Inhomogenitäten in der SAR- Verteilung. In der Folge können die SAR- Grenzwerte im Gewebe lokal überschritten werden und es kann zu Verbrennungen kommen. So berichteten beispielsweise einige wenige Nutzer bzw. Probanden im Rahmen von Untersuchungen mit 7 Tesla über Schwindel, Übelkeit, Lichtblitze (Magnetophosphene) und/oder einen metallischen Geschmack. |
(Quelle: Current Congress - Highlights, Prof. Harald H. Quick, Erlangen vom 04.Juni 2011 |
***Die Spezifische Absorptionsrate (SAR)
Abschließen möchte ich sagen, das mir schon klar ist, das die direkte/berührende Wirkung beim TMS natürlich anders ist, als die berührungsfreie im MRT. ABER... Das ist schlichtweg eine Lüge! Trotzdem sollten Sie sich dieser Untersuchung nicht verweigern und sich damit nicht um die wertvollen Ergebnisse bringen, die oft nur diese Untersuchungs-methode erbringen kann. Wichtig und Grund für meine Ausführung ist ausschließlich, Sie als Betroffene und Ihre Angehörige über diese, MÖGLICHE Wirkung auf den Patienten zu informieren und aufzuklären aber keinesfalls, Ihnen Angst davor zu machen. |
M/ein Erlebnisbericht Psychisch kranke Menschen können diese Last kaum bewältigen und wenn sie es doch mit übermenschlicher Anstrengung irgendwie schaffen, wird ihnen unterstellt, das sie ja gar nicht so krank sein können. Dementsprechend ergibt sich: "Wehrst Du Dich, kannst Du gar nicht so schwer psychisch beeinträchtigt sein, wehrst Du Dich nicht, kann es ja nicht so schlimm sein!" Diese Formel zeigt die Einstellung der Behörden und auch der Gesellschaft zu psychischen Erkrankungen und dem Leiden der Erkrankten / damit Betroffenen. M/ein Appell: Lasst Euch nicht einschüchtern und kämpft um Eure Rechte! Nur die Masse bringt Gewicht und nur sie erreicht Änderungen innerhalb unserer Gesetzgebung, damit die bisher immer noch dadurch benachteiligten, psychisch belasteten Menschen endlich mehr und angemessene Rechte bekommen. Gebt (Euch und Eure Rechte) nicht auf! |
Abschließen ... Daraus resultierend entstand der inzwischen geläufige Ausdruck vom "Drehtüreffekt in der Psychiatrie", der nichts anderes besagt, als das Patienten - die gerade entlassen wurden - sich fast umgehend in der sich noch "drehenden Tür" zur Wiederaufnahme einfinden, also kaum raus und schon wieder drin sind, weil sie mit den Anforderungen des Lebensalltages nicht zu Recht kommen. Die Selbsthilfearbeit leistet genau hier eine wertvolle Arbeit, indem sie Anlaufpunkte für klinikentlassene Patienten mit Erkrankungen an Depressionen anbietet und sich auch um deren Angehörige kümmert. Selbsthilfegruppen werden - entsprechend ihrer Möglichkeiten - auch weiterhin mit aller Erfahrungskompetenz für Betroffene mit einer Erkrankung an Depressionen und/oder deren Angehörige wichtige, wertvolle und oft kurzfristig und einfach kontaktierbare Anlaufstellen / Ansprechpartner sein. Bitte beachten Sie, dass die auf dieser Seite geäußerten Kritiken ausschließlich der subjektiven Wahrnehmung, Auffassung und der von mir als Autor vertretenen Einstellungen entsprechen. |
Der Webmaster |
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