Lebensumwege-Selbsthilfe-bei-Depressionen
für an Depressionen erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

... wenn Sie in einer schwierigen Lebenssituation Situation Hilfe brauchen, aber nicht wissen wen Sie ansprechen können.

Eine 1. und grundlegende Empfehlung - überlegen Sie sich, Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe aufzunehmen, die sich mit Ihrer Erkranklung befasst.

Auskünfte dazu bekommen Sie über die Stadtverwaltung Ihrer nächstgelegenen Stadt (bei mir hier lokal in Aurich.

Linkangabe: -► https://www.selbsthilfe-buero.de/index.php?id=253&ort=Aurich).

Linkangabe

Hilfemöglichkeit

-►
https://jugend-familie-aurich.de/angebot/selbsthilfegruppe-das-schneckenhaus/

Ein (lokales) Selbsthilfegruppen- Angebot für an Depressionen, Ängsten und Zwängen erkrankte Menschen gibt es im Familienzentrum Aurich. Folgen Sie dazu einfach dieser Linkangabe -► "Das Schneckenhaus"

-► Kontaktformular:
https://www.ostfriesische-gesellschaft.de/?page_id=78

Psychiatrische Häusliche Krankenpflege (pHKP) als Krisenintervention
pHKP ist eine Leistung der Krankenkasse. Sie kann durch den niedergelassenen Facharzt für Psychiatrie oder dem Hausarzt bei einer gesicherten psychiatri-schen Diagnose verordnet werden.
Wir begleiten und unterstützen Sie:

  • in Krisensituationen bis zu 7 Tage die Woche
  • im häuslichen Umfeld zur Vermeidung oder Verkürzung eines Klinikaufenthaltes
  • bei Auseinandersetzung mit der Erkrankung
  • in der fachärztlichen und medikamentösen Versorgung
  • in der Zusammenarbeit mit Partner und Familienangehörigen

Die Teilnahme an der integrierten Versorgung – IV – ermöglicht Ihnen eine zuverlässige, langfristige und bedarfsgerechte fachärztliche Behandlung und psychiatrische Krankenpflege. Wir informieren Sie gerne über die Aufnahmebedingungen für die IV.

                                                 Quelle: Homepage

Alle weiteren Angaben / Kontaktdaten und den Link zum -► Kontaktformular finden Sie im folgen der nebenstehenden Linkangabe.

-►
https://www.landkreis-aurich.de/soziales-gesundheit/gesundheit/sozialpsychiatrischer-dienst.html

Eine psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (PSKB) ist eine ambulante Einrichtung, die Beratung und Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder in Krisensituationen anbietet. Diese Stellen sind oft niedrigschwellig und wohnortnah, um eine möglichst breite Unterstützung zu gewährleisten
Der Sozialpsychiatrische Dienst (spDi) steht allen Menschen offen, die unter seelischen Belastungen und seelischen Krankheiten leiden oder als Angehörige, Freunde, Bekannte, Kollegen und Vorgesetzte davon betroffen sind.

Ambulante Teilhabeleistungen sind Unter-stützungsangebote, die Menschen mit Behin-derungen helfen sollen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Diese Leistungen werden außerhalb von stationären Einrichtungen erbracht und umfassen verschiedene Bereiche wie Assistenzleistungen, Unterstützung beim Wohnen, Leistungen zur Mobilität und heilpädagogische Angebote.
Lassen Sie sich dazu beraten - Kontakte und Ifos siehe nebenstehende Linkangabe




Weitere, lokale Informationen folgen, nachdem ich sie in Erfahrung bringen konnte.

Ihr Webmaster

Intrusive Gedanken und das "Gedankenkarussel" ausbremsen, Gedanken-ströme beruhigen
Nach einigen Überlegungen – wo ich diese Thematik am besten platziere – kam ich zu dem Schluss, dass hier genau der richtige Platz dafür ist.

"Intrusive" Gedanken heißen in der Psychologie aufdringliche, lästige Gedanken, die meist um tabuisierte und angstauslösende Themen wie Sexualität, Aggressivität, Verlustereignise, Gefährdungen, Ansteckung vor Krankheiten usw. kreisen.
Wie wir wissen, ist unser Gehirn in der Lage, sich manches gedanklich durchzuspielen und sich auch Szenarien auszumalen, die uns erschrecken.
Dabei schießen uns manchmal einfach so erschreckende Gedanken in den Kopf. Man denkt was denn wäre, wenn man sein Auto plötzlich gegen einen Baum lenkt, im vollen Büro plötzlich laut losschreien würde …

Warum haben wir solche Gedanken?
An dem Postkartenspruch: „Glaub nicht alles, was Du denkst“ ist durchaus etwas dran. Unsere intrusiven Gedanken sind das beste Beispiel dafür – siehe folgende:

  • Plötzlich und unvermittelt stellen uns vor, wie es wäre, die Kontrolle zu verlieren und irgendwo - im Büro, im Einkaufszentrum, auf der Straße … - herumzuschreien
  • Einfach so ploppt ein Gedanke auf wie es wäre, dem Kind oder dem Partner Gewalt anzutun.
  • Oder wir überlegen, wie es wäre, wenn wir über eine Absperrung klettern und in einen Abgrund springen würden.

Dann erschrecken wir vor den eigenen Gedanken, es läuft uns kalt den Rücken herunter und wir sind entsetzt, das unser eigenes Gehirn so schreckliche und schockierende Szenarien produziert, die wir doch keinesfalls in die Realität umsetzen wollen. Oder etwa doch?
Laut dem Psychotherapeuten "René Noack" -
Leiter der Tagesklinik für Angst- und Zwangserkrankungen der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Dresden – gibt es verschiedenen Arten intrusiver Gedanken.

Extremfall schrecklicher Gedanken: Flashbacks
Besonders heftige Intrusionen können nach traumatischen Erlebnissen auftauchen und werden als Flashback (Rückblende, Rückschau) bezeichnet. Man erinnert sich an Ereignisse/Erlebnisse, die immer wieder auftauchen und mit voller Wucht durchlebt werden.
Flashbacks sind u. a. auch ein Symptom einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Sie können - müssen aber nicht durch bestimme Reize ausgelöst werden, wie "Fr. Julia Asbrand"
Professorin für klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena – am folgenden Beispiel aufzeigt:
Man hat einen Überfall miterlebt und läuft irgendwann einmal wieder die gleiche Straße entlang. Plötzlich tauchen die Gedanken an das damalige Geschehen wieder im Kopf auf.

Doch wie ist es mit andern uns tabuisierenden Verhaltensweisen – z.B. etwas lauf herausschreien zu wollen?
Diese Gedanken können einfach kommen, sind aber nichts Schlimmes, so "Fr. Asbrand". Denn – nur weil man so etwas denkt - tut man es doch nicht. Manche Gedanken tauchen auf und verschwinden dann einfach wieder.
So kann man z.B. mit dem Auto an einen Baum anstoßen, was aber nicht gleich bedeutet, das man der Vorstellung gefolgt ist, sich damit das Leben nehmen zu wollen.
Denn nur weil man solche Gedanken im Kopf haben kann, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch wirklich in die Tat umsetzt, stellt "Fr. Asbrand" klar.

Wo aber liegt der Grenzbereich bzw. wo beginnt eine psychische Störung?
Intrusive Gedanken sind in einem bestimmten Rahmen also völlig normal und nichts Besorgnis erregendes. Obwohl diese Gedanken fies sind und wir sie als sinnlos erleben, können wir ihnen meist nichts entgegensetzen. Manchmal können Eltern Gedanken kommen, ihren Kindern etwas anzutun, obwohl sie ihre Kinder sehr lieben und natürlich nie möchten, dass ihnen etwas zustößt. Solche Gedanken können sehr belastend sein. Eine psychische Störung entsteht aber erst dann, wenn man durch die Gedanken langfristig und massiv belastet und beeinträchtigt wird.

Wann ist professionelle Hilfe nötig?
Wenn sich intrusive Gedanken gravierend auf den Lebensalltag und Beziehungen auswirken, dann ist professionelle Hilfe wichtig, da diese dann Ausdruck einer Zwangserkrankung sein können.

Eine wichtige Selbsthilfemöglichkeit bietet sich darin, Situationen durchzuspielen
Psychotherapeut "René Noack" geht davon bei Personen mit einem besonderen Sicherheits- und Kontrollbedürfnis von einer höheren Wahrscheinlichkeit aus, dass sich bei ihnen solche Gedanken verselbstständigen. Diese Menschen haben es oft schwer, sich von diesen Gedanken zu befreien und geben ihnen beispielsweise in der Form nach, dass sie durch praktische Handlungen vermeintliche „Gefahrenquellen“ (Messer, Werkzeuge, Scheren …) aus ihrem Haushalt entfernen.
Vielen Menschen fällt es schwer, sich von solchen Gedanken zu distanzieren, aber intrusive Gedanken haben lt. "Fr. Asbrand" auch eine wichtige Funktion: Als kreatives Wesen kann der Mensch sich sehr vieles – auch angsteinflößende Situationen – vorstellen, was mit Blick auf die Evolutionsgeschichte oft überlebenswichtig war. Somit hat Angst auch die wichtige Funktion, nämlich die, uns zu beschützen.
Dementsprechend hilft es uns, gewisse Szenarien gedanklich durchspielen um berechtigte Ängste zu erkennen und ein Zuviel an Ängsten relativieren zu können.
Das bedeutet aber keinesfalls, dass sich alles, was wir uns vorstellen können, auch wirklich so ereignen kann oder wird.
Lt. "Fr. Asbrand" ist es wichtig, solche Gedanken nicht zwingend als bedrohliches Signal einzuordnen, denn oft erinnert man sich schon bald nicht mehr an sie, wenn man ihnen keinen besonderen Wert beimisst.

Gedanken zu- aber auch wieder loslassen
Wie geht man also mit intrusiven Gedanken um, die man plötzlich im Kopf hat?
Zuerst einmal sind Gedanken nur Gedanken und dürfen sein – sagt Fr. Asbrand. Hilfreich ist es, sich klarzumachen, dass diese Gedanken auch wieder verschwinden und Platz machen für andere machen.
Psychotherapeutisch arbeitet man ähnlich an solchen Gedanken und lernt entweder dabei, diese als unsinnig zu identifizieren und sich von ihnen abzugrenzen, oder hinterfragt diese, denkt sie einfach einmal bis zu Ende durch.
Dadurch erkennt man, dass man eigentlich genau das Gegenteil solcher Gedanken tut und z.B. Eltern ihren Schutzauftrag für ihre Kinder besonders ernst nehmen.

Fazit
Unser Gehirn „plappert“ den ganzen Tag und produziert ca. 70.000 Gedanken pro Tag bzw. 2 pro Herzschlag und es ist unmöglich irgendwann einmal Nichts denken zu können. Deswegen sind negative – intrusive – Gedankenströme oft grausam mit uns selbst und nur sehr schwer zu ändern.
Oft werden wir dadurch urplötzlich mit Etwas konfrontiert, womit wir nicht rechnen können, was uns erschreckt nicht in unser Wertesystem passt.
Deshalb versuchen wir es gedanklich zu durchdringen, zu verstehen, irgendwie einzuordnen was uns aber all zu oft nicht gelingt, da uns diese Gedankengänge völlig fremd sind.
So auch, wenn wir vor großen Problemen stehen und unser Gehirn anfängt, vor allem alle negativen Aspekte schon im Vorfeld durchzudenken und uns zum Katastrophisieren zu bringen.
Mark Twain sagte: „Ich habe in meinem Leben viele Katastrophen erlebt, die allermeisten aber nur in meinen Gedanken“.
Recht hat er, denn viele imaginären Dialoge/ Gedanken, Grübeleinen haben so gar nichts mit der dann tatsächlich eintretenden Realität zu tun.

Das "Gedankenkarussel" ausbremsen, Gedankenströme beruhigen
Das Gedankenkarussell stoppen

Ein wertvoller Rat – frei nach Harry- Potter – ist die „Dumbledore- Methode“, d. h. die Gedanken in ein „Denkarium“ fließen lassen, aus mir heraus, wodurch der Kopf wieder freier/ leerer wird.
Im Praktischen führt der Weg dann zum Aufschreiben solcher Gedanken was uns hilft, alles zu sortieren und den Geist zu beruhigen.
„Ich habe es mir von der Seele geschrieben", es aus mir heraus gebracht, habe es jetzt da – „schwarz auf weiß“ stehen und muss nicht mehr immer dran denken, mich nicht immer wieder damit beschäftigen.
Dadurch kann man Gedanken besser sortieren und bewerten - und loswerden!

Wweitere Hilfen Gedankenströme zu durchbrechen:

  • sind Gespräche über seine Gedankenströme mit einer mir einer wirklich aufmerksam zuhörenden Vertrauensperson, wobei sich im darüber Sprechen oft schon ein Lösungsansatz – eine Lösungsidee aufzeigt.
  • Auch ein bewusstes und striktes Begrenzen der Grübelzeit ist eine Lösungsidee, die bedeutet, das ich mir ganz bewusst ein „Denkzeitfenster“ von 10 – 15 Minuten ein-räume und das an einem ganz bewusst gewählten „Grübelzeitplatz“, um mich dort meinen eigenen Gedanken ganz bewusst diese Zeit lang hinzugeben. Wichtig dabei ist auch, sich ein klares Ende zu setzen um damit dann ganz bewusst ins Hier und Jetzt zurück zu kehren, u. a. auch mit deutlicher Konzentration auf das Körpergefühl wie z.B.
               - ich sitze entspannt und bequem auf meinen Sessel, lehne mich zurück
               - ich liege bequem auf meiner Matratze, fühle die Entspannung, „frage“ meine 
                 Körperteile ab – ob auch jedes bequem liegt, spüre ganz bewusst jedes Körperteil
               - ich klatschen in die Hände oder auf meine Oberschenkel
              - ich sage mir selbst ganz bewusst vor: „jetzt ist meine Grübelzeit zu Ende“
              - ich atme tief in den Brustraum, in den Bauchraum, durch Mund oder/und Nase,
                tief ein- und aus.
Das verschafft ein besonderes Körpergefühl und man bringt sich selbst zur Ruhe.
Durch das laute Vorsagen, muss ich mich darauf konzentrieren und kann nichts anderes mehr denken.
Mit Hilfe dieser ganz bewussten Körpergefühle kehren wir wieder ganz ins Hier und Jetzt zurück und durch das ganz bewusste „Hineinspüren“ in die eigenen Körperempfindungen nehmen die Grübelgedanken / Gedankenströme allmählich ab
  • Machen Menschen hielft es auch, die Gedanken ganz bewusst „ziehen zu lassen“ – vielleicht direkt sinnbildlich mit den Wolken am Himmel – was aber immer auch subjektiv passen muss.

Das abend-/nächtliche Gedankenkarussell bremsen
Schuld daran, dass unsere Gedankenströme abends/nachts oft deutlich zunehmen, (Gedankenkarussell) sind die Stoffwechselvorgänge im Gehirn, weil dann der „Filter“ so schlecht ist, das diese Grübelgedanken immer schlimmer werden.
Heinz Erhart sagte sehr treffend: „Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken“!
Das ist besonders in der Nacht ganz wichtig!
Aber trotzdem gilt: Wenn ich  nicht zur Ruhe komme, sollte ich unbedingt aufstehen und mir die Gedanken von der Seele schreiben und dabei auch „Gegengedanken“ fassen, z.B.: „Was ich heute nicht ändern kann, das kann auch bis Morgen warten“!
Wichtig! Da unser Unterbewusstsein besser mit Bildern arbeiten kann, sollten wir uns bildlicher Vergleiche und Vorstellungen bedienen, um unsere Gedanken für uns besser einordnen zu können.

Viel mehr dazu können Sie im Folgen der Weiterführende Links erfahren, erlernen und verstehen:

  • -► "Gedankenwohnungen" - Eine Seite von Johannes Faupel, der die Thematik noch viel umfassender und tiefgründiger bearbeitet

              Die Informationen zum Buch finden Sie hier:

                  - Herausgeber: EXPONERE (5. Juli 2013)
                  - Sprache: Deutsch
                  - Taschenbuch: 64 Seiten
                  - ISBN-10: 3944714008
                  - ISBN-13: 978-3944714004

Für Sie zusammengestellt vom Webmaster

Hilfe Online
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie für ihre Angehörigen gibt es auch anerkannte Online- Programme, wie z.B. die beiden nachfolgenden, die in der regelmäßig erscheinenden Zeitschrift der: AOK - "DAS Gesundheitsmagazin" (Heft 3/2021) benannt und kurz beschrieben werden.

MOODGYM

FAMILIENCOACH DEPRESIONEN

Eine Unterstützung, um eine Depression zu überwinden, lindern oder vorzubeugen, bietet das Online- Selbsthilfe- Programm: "MOODGYM".
Es wurde im Jahr 2001 von australischen Wissenschaftlern entwickelt und nutzt Methoden aus der kognitiven Verhaltens-therapie.
Schritt für Schritt werden Aspekte wie Gefühle, Gedanken, Stress und Beziehungen behandelt. Die Wirksamkeit des Programms wurde durch mehrere Studien belegt und die "Stiftung Warentest" verlieh das Prädikat "empfhelenswert". Die Teilnahme ist kostenfrei und anonym. Anmeldung unter "moodgym,de".

Auf Youtube erklärt das Video: -► "moodgym" gegen Verstimmungen und leichten Depressionen" das Programm.

Wenn der Partner oder ein Familienangehöri-ger an einer Depression erkrankt, ist das auch für den Angehörigen nicht leicht.
Was geht im anderen vor? Wieso reagiert er jetzt anders? Angehörige sind dann oft verun-sichert und der Umgang mit den depressiv Erkrankten kann dazu führen, dass man selbst auf vieles verzichtet.
Hier bietet das Online- Programm: "FAMILIENCOACH DEPRESSIONEN" der AOK Hilfe.
Es zeigt in Videos z. B. wie man sich verhalten kann, damit Gespräche mit dem depressiv Erkrankten besser laufen und wie man vor-wurfsvolles Verhalten vermeidet.
Audiogeleitete Entspannungsübungen unter-stützen, sich selbst vor Überlastung zu schützen. Zudem kann man per Mail seine persönliche Situation schildern und erhält ein Feedback. Das Online- Programm ist frei zugänglich, anonym und kostenfrei

Link:
 -► MOODGYM
Hier finden Sie ein erklärendes Video „Moodgym“:

  • Videolänge: 1:58 Minuten
  • Entwickelt: von Wissenschaftlern der „Australien National University“
  • weltweit mehr als 1 Million Nutzer
  • von der Universität Leipzig und der AOK angepasst für den deutschen Sprachraum

Link:
-► FAMILIENCOACH DEPRESSIONEN
Mit einem Video Auszug aus dem "Experten-Videochat" vom 19.01.2021

  • Videolänge: 2:19 Minuten

Den Artikel aus der Zeitschrift: AOK - "DAS Gesundheitsmagazin" (Heft 3/2021) lesen Sie hier - mit Klick auf: -► Psycheaktiv - Wege aus der persönlichen Krise.

Stabil bleiben, Rückfälle vermeiden. Depressionen kehren oft zurück - auch ohne großen Auslöser. Betroffene können viel dafür tun, um nicht wieder in das Gefühlstief abzurutschen.
Lesen Sie mit Klick auf -► Stabil bleiben, Rückfälle vermeiden weiteres zu den hilfreichen Kurztipps und erfahren Sie mehr über Online- Hilfeangebote, Notrufnummern und mehr.

Achtsamkeit - scheint die Lösung aller unserer Probleme zu sein, wird von wissenschaftlichen Studien empfohlen, von den Krankenkassen gefördert, von Zeitschriften wie ein Wundermittel gefeiert und viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern inzwischen entsprechende Kurse an ...

Erfahren Sie mehr darüber unter: -► DOWNLOADS unter der Überschrift:

5. Wichtiges - Downloadmöglichkeiten:

-► Was ist Achtsamkeit? Wie funktioniert sie und wie kann man sie erlernen?

Wenn keine Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe zu finden ist... dann gründen Sie doch selber eine!
Das hört sich sehr aufwendig an und scheint dem zu widersprechen, das an Depressionen erkrankte Menschen oft gar nicht fähig sind, so eine Aufgabe zu übernehmen.
ABER - es ist  - wie bei mir - die oft einzig verbleibende Alternative und eine Lösung dafür, wenn weder, Arzt, noch Therapie noch andere Hilfemöglichkeiten zeitnah und in der Nähe verfügbar sind und ein Klinikaufenthalt für viele Betroffene doch nicht in Frage kommt.
Ich dachte damals auch, das ich das nicht könnte und war - getrieben von der verzweifelten Suche nach schneller, außerklinischer Hilfe - so verzweifelt, das ich diese für mich damals völlig irrelevant erscheinende Entscheidung traf.
Ich fand einen 2., der dies genauso wie ich empfand und wir taten uns als kleine Gruppe zusammen, die sehr schnell auf eine Organisation mit 100 Mitgliedern und 5 Niederlassungen in verschiedenen Städten anwuchs. Mehr darüber und wie es weiterging, erfahren Sie auf der Seite:
-►(WIR ÜBER UNS) Momentan in Aktualisierung und deswegen inaktiv
Starthilfe gab damals die Kirche mit kostenloser Raumnutzungsmöglichkeit und die städtische Förderung sowie die der Krankenkassen halfen, erste Schritte zu gehen und die Gruppe auf die Beine zu stellen.

Schon ganz am Anfang erlebten wir miteinander, wie der Austausch bereicherte und ERLEICHTERTE, wie schön es war, unter "Gleichbetroffenen", Verständnis, Respekt, Achtung, Anerkennung und Trost zu finden und die "Begegnung auf Augenhöhe erleben zu können.
Sehr schnell bestätigte sich dieser Schritt als absolut richtig und notwendig und ich kann nur für mich sprechen und allen Besucher*Innen dieser Homepage immer wieder nur versichern, das sich für mich in der Depressionsselbsthilfe meine Berufung gezeigt hat und ich dadurch dahin geführt wurde, wo ich hingehöre.
Mehr dazu können Sie gerne auf der Seite:
-► ÜBER MICH nachlesen und erfahren.
Lassen Sie sich Mut machen, NICHT auf Andere zu warten, sondern unternehmen Sie selbst etwas um Ihr Leid - und das so vieler Anderen - zu lindern und vielleicht sogar beenden zu können.

Übrigens ... ist Ihnen hierbei die KISS (Kontakt und Informationstelle Selbsthilfe) Ihrer Stadt ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Gründung einer Selbsthilfegruppe. Sie berät, begleitet, hilft bei der Organisation erster Gruppenstrukturen, steht helfend, beratend und unterstützend zur Seite. Im Weiteren helfen städtische und Kassenförderung (nach entsprechender Antragstellung) bei ersten finanziellen Aufwendungen.

ACHTUNG! WICHTIG und HILFREICH!
Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen, die vorangegangene Anregung aufgreifen und selbst zum/r Gründer*In einer Selbsthilfegruppe werden zu wollen, bin nicht nur ich gerne bereit, Ihnen beratende Starthilfe zu geben.
Wie o. g. stehen Ihnen die KISS, die Krankenkassen - zusammengefasst im "Verband der Ersatzkassen" - und die Stadt selbst im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfend zur Seite.
Die grundlegenden Voraussetzung für eine Gruppengründung sind:

  • mehrere "Mitbegründer"
  • ein gut durchdachtes Gründungskonzept
  • ein kostengünstiger (oder gar kostenfreier) Gruppenraum zur Abhaltung der - mindestens 14tägig notwendigen - Gruppengesprächstreffen
  • eine einfache Finanzkalkulation zur Gegenüberstellung notwendiger Einnahmen zur Finnazierung des Gruppenlebens und der Raummiete
  • eine personelle Aufgabenaufstellung von Gruppenleiter*In, Stellvertreter*In, Finanzbeauftragter/m, Kassenwart ...

Das sind Eckpunkte eines Gründungskonzeptes, das sich anfänglich recht bürokratisch und aufwendig anhört, schlussendlich aber - anhand bereits existierender Beispiele und verfügbaren Hilfen und Wegbegleitungen - einfach umsetzbar ist.
Sie werden erleben, das die Initiative und Umsetzung - nicht nur für Sie selbst sondern auch für all jene die sich perspektivisch Ihrer Gruppe anschließen werden - ein Gewinn, eine Bereicherung und Qualität der (Selbsts-) Hilfe darstellt, die so anderweitig nicht verfügbar ist.

Mit der richtigen Motivation aus eigenem Leidensdruck, Änderungswillen - nicht nur - der eigenen Situation, Empathie für andere Mitbetroffene und der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe kann ich Ihnen diese anspruchsvolle, aber zutiefst erfüllende Selbsthilfearbeit nur empfehlen.

Mit heutigen Wissensstand hätte ich meine damalige Entscheidung viel früher getroffen und ihr in den Anfängen weit mehr Enggagement und Energie gewidmet.
Alles hat sich mehr als nur gelohnt und mir meine Berufung gezeigt.
Ich BIN ANGEKOMMEN, fühle mich richtig und da, wo ich hingehöre, bin wieder "zu etwas nütze" und darf die selbst und in unzähligen Gesprächen gesammelten Erfahrungen als hilfreichen und wertvollen Schatz "austeilen".
Dadurch werde ich keinesfalls ärmer, sondern ganz im Gegenteil immer reicher an vielen, wunderbare Begegnungen, Bekanntschaften, im Wegbegleiten und Miterleben von Erfolgen und in dem so wunderbaren Gefühl, genau da richtig zu sein wo ich jetzt bin.
Ich danke dem Gott - an den ich glaube - jeden Tag dafür, dass ich auf diesen Weg geführt wurde und empfinde meine Erkrankung als einen "Einschlag" in mein Leben, der mir so viel mehr "gegeben" als genommen hat. 

Wenn Sie sich mit Gründungsgedanken tragen und in einer anfänglichen Unsicherheit einen erfahrungskompetenten Gesprächspartner suchen/brauchen, dann wenden Sie sich gerne auch an mich - wie unter -► IMPRESSUM + KONTAKT beschrieben.

Alles Gute, viel Kraft und Erfolg wünscht Ihnen der Webmaster dieser Homepage

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen: (Bundesweit / Auswahl)
Das "SeeleFon" - eine bundesweit erreichbare Plattform des Psychiatrienetzwerkes

Tel.: 01805 / 9 50 95 1 oder
       02287 1 / 0 02 42 4
zu folgenden Beratungszeiten:
Mo - Do:  10:00-12:00 Uhr + 14:00-20:00 Uhr
Fr:          10:00-12:00 Uhr + 14:00-18:00 Uhr
Mail: seelefon@psychiatrie.de

Web: http//www.psychiatrie.de/bapk/seelefon
Die Beraterinnen und Berater sind damit schnell und einfach erreichbar. Eine erste Mail- Antwort erfolgt wochentags innerhalb von 24 Stunden.

Psychotherapie- Informationsdienst (PID), Dipl. Psych. K. M. Frick
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Tel.: 030 / 2 09 16 63 30
Sprechzeiten: 
Mo + Di: 10.00 Uhr - 13.00 Uhr
Mi + Do: 13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Dieser Dienst bietet auf seiner Internetseite u. a. auch die Möglichkeit, ganz gezielt nach Therapeuten zu suchen!
Dabei sind verschiedene Such- / Auswahlkriterien einstellbar, z.B.:

  • Suche nach Zielgruppe (18 Kriterien) 
  • Problembereiche (21 Kriterien)
  • Krankheiten und persönliche Krisen (18 Kriterien) 
  • Verfahren (8 Kriterien)
  • Klinisch psychologische Behandlungsmethoden (29 Kriterien)  
  • sonstige psychologische Angebote (20 Kriterien)    
  • Behandlungen in Fremdsprache (29 Kriterien / Sprachen)    
  • Frau oder Mann bevorzugt (2 Kriterien)

Klicken Sie zum Aufrufen dieser Seite auf den Namen des Anbieters:
-► Psychotherapie- Informationsdienst (PID) 

Probleme mit Ärzten, Kliniken, Krankenkassen?
Kostenlose Beratung unter der kostenfreien Rufnummer: 0800 / 0 11 77 22

Experten der Rentenversicherung
erreichen Sie unter der kostenfreien Rufnummer: 0800 / 1 00 04 80 0
Ehrenamtlich arbeitende Versicherungsanwälte helfen Versicherten beim Ausfüllen von Formularen. Anschriften gibt es bei der Rentenversicherung.

Telefonseelsorge
Suizid ist nie der letzte Ausweg. Sollten Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline: Tel.: 0800 / 11 10 111
Hier erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

AGUS e.V. (Angehörige um Suizid)
- für Suizidtrauernde bundesweit -

Mehr  über die vielfältigen Angebote und Hilfemöglichkeiten der Organisation erfahren Sie mit Klick auf  -► Vereins- Homepage
Angehörige von Suizid- Betroffenen finden Hilfe bei der AGUS- Bundesgeschäftsstelle:

Anschrift: AGUS- Bundesgeschäftsstelle
Kreuz 40
95445 Bayreuth

Diese erreichen Sie in den Bürozeiten:
Mo - Do von 09.00 Uhr - 15.00 Uhr
Mi         von 17.00 Uhr - 19.00 Uhr
Telefon1: 0921 / 1 50 03 80 (allgemeine Nr.)
Telefon2: 0921 - 150 09 60 (Durchwahl Herr Schmidt)
Bitte hinterlassen Sie evtl. auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, wir rufen zurück.
Fax: 0921 - 150 08 79
Im Web: -► www.https://agus-selbsthilfe.de/
Email: -► kontakt@agus-selbsthilfe.de
K.Form: -► https://agus-selbsthilfe.de/servicemenu/kontakt/mail-an-agus-senden/

Hier noch ein paar ganz besondere Hilfeangebote:

Telefonseelsorge

Silbernetz ist ein Deutschlandwei-tes Netzwerk gegen Isolation und Einsamkeit und überall in Deutsch-land kostenfrei erreichbar

Silbernetz

Silbertelefon - einfach mal reden
Täglich von 8 - 22.00 Uhr kostenlos erreichbar
Telefon: 0800 / 4708090
Mail: kontakt@silbernetz.de
Web: https://www.silbernetz.org/
Wollankstraße 97
13359 Berlin (S-Bf. Wollankstraße)
Telefon: 030 / 23544822

Zum Thema Trauer- und Sterbebegleitung beachten Sie Bitte unbedingt:
Sollte sich Ihre Niedergeschlagenheit aus einer solchen Lebenssituation ergeben haben - oder befinden Sie sich gerade darin, sind Depressions- Selbsthilfegruppen für Sie NICHT der richtige Ansprechpartner!
Dafür gibt es spezielle Hilfeangebote 

  • für Schwerkranke und Sterbende,
  • deren Angehörige und Freunde

Zum Thema verwaiste Eltern, die ihr Kind in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder im 1. Lebensjahr hergeben mussten, beachten Bitte unbedingt:
Sollte von einer solchen Lebenssituation betroffen gewesen sein oder sich gerade darin befinden, ist eine Depressions- Selbsthilfegruppe für Sie NICHT der richtige Ansprechpartner!
Speziell zum Thema Eltern, die ihr Kind in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder im 1. Lebensjahr hergeben mussten, gibt es besondere Hilfeangebote.

Nachstehend habe ich für "Sterneneltern" (= die Eltern von "Sternenkindern" - deren Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt stirbt) ein -► Videobeispiel beigefügt. Vielleicht hilft es auch Ihnen - wenn Sie sich in so einer Situation befinden sollten. Es zeigt Ihnen, dass Sie leider nicht allein in so einer Betroffenheit sind ... ABER ... das Sie damit auch nicht allein bleiben müssen.
In diesem Video geht es um Kinder, die vor oder kurz nach der Geburt sterben und um Eltern, die das erleben müssen.
Wenn es Euch mit dem Thema nicht gut geht, schaut es Euch nicht oder nur zusammen mit anderen an, die Euch begleiten und helfen können.
Die Kinderkrankenschwester Annette Martin aus Fürfeld bietet ehrenamtlich Hilfe für sogenannte „Sterneneltern“ an - Eltern, deren Kind während der Schwanger-schaft oder kurz nach der Geburt stirbt.
Noch Jahre nach der traumatischen Erfahrung ist sie für die Eltern da. Annette Martin möchte die Initiative "Sternenliebe" gründen, um noch mehr Sterneneltern helfen zu können, dafür sucht sie finanzielle Unterstützung durch Onlinespenden. Hier kann man sie unterstützen: https://www.gofundme.com/f/finanziell...

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